Radfahren im Winter ist völlig anders als in den anderen Jahreszeiten! Fahren Sie mit Ihrem Rad auf einer glatten Strasse, können Sie sehr schnell Ihr Gleichgewicht verlieren. Heutzutage gibt es auch Winterreifen. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Fahrradspezialisten nach den Möglichkeiten für Ihr Rad.

Füsse gegen Kälte schützen

Wenn die Aussentemperatur draussen bei 5°C liegt, sind Überschuhe eigentlich unentbehrlich. Bei einer Geschwindigkeit von 25 Km/h liegt die Gefühlstemperatur nämlich sehr schnell beim Gefrierpunkt. Schützen Sie darum auch Ihre Füsse gegen Kälte, Regen und Wind.

Handschuhe beim Fahrradfahren im Winter

Handschuhe beugen nicht nur Kälte vor, aber sie schützen extra bei Stürzen und geben auch mehr Halt am Steuer. Durch die Gelfüllung in der Handfläche beugen Sie Sehnenprickeln und somit einem schlafenden Gefühl in Ihren Händen vor.

Kopf- und Gesichtsschutz

Achten Sie auf Wärmeverlust am Kopf und tragen Sie unter Ihrem Helm ein Kopfband oder eine Mütze. Wussten Sie, dass Sie über Ihren Kopf bis zu 70% Ihrer Körperwärme verlieren können?

Beleuchtung

Sehen und gesehen werden – das ist nicht zuletzt auch im Straßenverkehr von entscheidender Bedeutung. Radfahrer, die in der dunklen Jahreszeit sicher unterwegs sein wollen, achten deshalb auf eine gute Beleuchtung. Die Richtlinien sind in diesem Jahr lt. StVZO angepasst.
Damit ein Fahrrad verkehrssicher ist, sind nach der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) einige Ausrüstungsteile vorgeschrieben. Dazu gehören eine helltönende Klingel, zwei voneinander unabhängige Bremsen (starre Naben an Bahnfahrrädern/Fixies gelten nicht als Bremse) und zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale, die mit je zwei nach vorn und hinten wirkenden, gelben Rückstrahlern ausgestattet sind.
Am wichtigsten für die Verkehrssicherheit ist neben den Bremsen aber die Fahrradbeleuchtung. Vorgeschrieben sind hier ein weißer Frontscheinwerfer sowie ein rotes Rücklicht. Diese können auch batteriebetrieben sein und müssen tagsüber nicht mitgeführt werden, jedoch das Prüfzeichen des Kraftfahrt-Bundesamts tragen. Für gute Sichtbarkeit von der Seite sind wahlweise Reflektorstreifen oder gelbe Speichenreflektoren (jeweils zwei pro Rad) vorgeschrieben. Auch ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten sind obligatorisch. Sinnvoll, aber nicht vorgeschrieben, ist ausserdem eine Standlichtanlage.

Weitere TIPPS für den Winter:

Eine gute Wintervorbereitung ist sehr wichtig. Geben Sie Ihrem Rad eine vollständige Winterinspektion, auch wenn Sie Ihr Rad den ganzen Winter stallen.
  • Stellen Sie Ihr Rad nicht schmutzig oder nass weg, vor allem die Kette kann bereits nach einem Tag von Streusalz rosten.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Rad mit einem geeigneten Pflegemittel behandelt ist.
Lassen Sie die Inspektion von Ihrem Fahrradspezialisten ausführen oder erkundigen Sie sich dort nach den benötigten Produkten. Sollten Sie Ihr Rad aufhängen wollen, kann Ihr Fahrradspezialist Ihnen auch die Haken dafür liefern.

Denken Sie an Ihre Batterie!

  • Regelmässiges Auf- und Entladen hält Ihre Batterie gesund, auch im Winter
  • Bewahren Sie die Batterie auf Zimmertemperatur und in einer trockenen Umgebung
  • Nicht leer aufbewahren aber immer minimal halbvoll. So beugen Sie Tiefentladung vor.
  • Aufladen am besten immer drinnen, die Kapazität ist bei niedrigeren Temperaturen deutlich weniger
  • Denken Sie daran, dass die zu fahrende Kilometerzahl einer aufgeladenen Batterie im Winter bis zu 25% niedriger liegen kann als der normale Bereich.

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